Ein Absperrband der Polizei. 
Ein Absperrband der Polizei.  Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

Die Einfamilienhaus-Idylle von Zepernick im Norden Berlins ist am Neujahrstag durch Schüsse jäh gestört worden. Eine Frau soll ihre ehemalige Partnerin angeschossen haben. 

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Schüsse am Neujahrsmorgen 

Nach Schüssen auf ihre Ex-Partnerin in Zepernick (Barnim) ist eine 57-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Das Amtsgericht Bernau habe den Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen, teilte Staatsanwältin Ricarda Böhme am Dienstag mit.

Demnach war am Neujahrsmorgen eine 56-Jährige auf der Terrasse ihres Einfamilienhauses in Zepernick angeschossen worden. Laut Polizei war gegen 6.10 Uhr die Rettungsleitstelle alarmiert worden. Eine 57-Jährige wurde von der Polizei als Tatverdächtige festgenommen.

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Die beiden Frauen seien in der Vergangenheit liiert gewesen, sagte Böhme. In der Neujahrsnacht habe die 57-Jährige ihre Ex-Partnerin aufgesucht. Am Neujahrsmorgen seien dann auf der Terrasse mehrere Schüsse abgegeben worden. Mindestens einen Schuss soll die 57-Jährige laut Haftbefehl in Tötungsabsicht abgegeben haben, wie Böhme berichtete. Nachbarn wollen aber laut B.Z. vier bis fünf Schüsse gehört haben.

War Eifersucht der Grund für die Schießerei?

Die 57-Jährige sei im Besitz eines kleinen Waffenscheins, der sie aber vermutlich nicht zum Führen der Waffe berechtige, sagte Böhme. Daher werde auch ein Verstoß gegen das Waffengesetz geprüft.

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Das Opfer soll mit einer neuen Freundin seit zehn Jahren in dem Haus leben, die beiden arbeiten laut B.Z. in einer Justizvollzugsganstalt.