Die Berliner Kneipen und Restaurants sind schon wieder voll. Ab Anfang Juli sollen nach dem Willen des Berliner Senats auch wieder Großveranstaltungen im Freien mit bis zu 2000 Personen möglich sein. Sabine Gudath

Veranstaltungen im Freien dürfen in Berlin bald wieder deutlich größer werden. Ab dem 3. Juli sind dabei bis zu 2000 zeitgleich anwesende Menschen erlaubt. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) nach der Sitzung mitteilte. Die Grenze für drinnen liegt bei bis zu 500 Personen. Bisher waren es maximal 1000 draußen und 250 drinnen. Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel ist ab 500 Personen der Nachweis eines negativen Corona-Tests Pflicht, wie Kollatz erläuterte.

Maskenpflicht beim Einkaufen bleibt

Beraten hat der Senat auch über Lockerungen beim Einkaufen, hat sich aber nicht zu Änderungen bei der Maskenpflicht durchgerungen. Dort gelte wie bisher die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen - genau wie in Bussen und Straßenbahnen, sagte Kollatz. Allerdings hat der Senat die Pflicht zur sogenannten Anwesenheitsdokumentation aufgehoben. Damit müssen die Kontaktdaten wie die Adresse des Kunden zum Beispiel beim Einkaufen im Elektronikmarkt nicht mehr per App oder schriftlich auf Papier erfasst werden.

Auch diese Regelung gilt ab dem 3. Juli, wie Kollatz sagte – und zwar nicht nur für den Einzelhandel, sondern ebenso zum Beispiel auch für Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken und Archive. Kollatz sagte, die Regelung sei ein „wichtiger nächster Schritt“.