Corona-Patient im Krankenhaus (Symbolbild) Foto: Pool Olivier Hoslet/BELGA/dpa

Es gibt zwei weitere Corona-Tote in Berlin: Ein 42-Jähriger erlag der Covid-19-Erkrankung in einer Lichtenberger Klinik. Auch ein 82-Jähriger starb. Zuvor waren in Berlin bereits zwei Senioren (70 und 95) dem Virus zum Opfer gefallen. Aber immer öfter trifft es auch Jüngere: In den USA starb jetzt erstmals ein Minderjähriger.    

Mit der Zahl der Infizierten steigt auch die Zahl der Intensivpatienten und der Todesopfer. In Berlin werden jetzt 112 Corona-Betroffene in Kliniken isoliert und behandelt. 26 Patienten hat das Virus so schwer getroffen, dass sie eine intensivmedizinische Betreuung brauchen. Die Gesundheitsverwaltung teilte bis zum frühen Mittwochabend nicht mit, ob der 42-Jährige, der am Dienstag in Berlin gestorben war, Vorerkrankungen hatte. Laut „Tagesspiegel“ soll er lungenkrank gewesen sein.

Trauer um Todesopfer im Internet 

Demnach dürfte sich ein Twitter-Eintrag, der am Mittwoch im Internet für Aufmerksamkeit sorgte, eher nicht auf den Berliner Toten beziehen. Eine traurige Twitter-Nutzerin schrieb: „Das Corona-Virus hat mir letzte Nacht einen der liebsten Menschen in meinem Leben genommen. Keine 50 Jahre alt. Keine Vorerkrankungen. Bleibt zu Hause und passt auf euch auf!“

Bundesweit wird die Zahl der Corona-Todesfälle jetzt mit 181 beziffert, davon fast ein Drittel in NRW. Die Zahl der Infektionen liegt bei 35.340 und der gesundeten Patienten bei 1240 (Stand: Mittwoch, 16 Uhr).

Teenager stirbt in USA an Corona

Für Entsetzen sorgt ein neuer Corona-Todesfall in den USA. Zum ersten Mal starb dort ein Minderjähriger. Das genaue Alter und das Geschlecht des Patienten wurden nicht mitgeteilt, aber es sei ein Teenager aus Lancaster nördlich von Los Angeles. Bürgermeister Eric Garcetti (49) gab bekannt, dass der Jugendliche bei „guter Gesundheit“ gewesen sei, bevor er sich mit dem Virus infiziert hatte.

Corona gilt als besonders gefährlich für Senioren und vorerkrankte Menschen. Aber in Deutschland, wie zuvor in anderen Ländern, mehren sich die Todesfälle deutlich unterhalb des Rentenalters. So starb in Rosenheim in Bayern ein zuvor kerngesunder 54-Jähriger.

Seine Kollegen schreiben bei Facebook: „Entsetzt und traurig müssen wir erkennen, wie gefährlich dieses Virus wirklich ist. Der Sepp war nie großartig krank, er gehörte nicht zu einer Risikogruppe und er lebte auch ganz sicher nicht in irgendeiner Art ungesund.“