Bei Ausbruch der Pandemie wurde der Bereich des Fahrers zunächst provisorisch abgesperrt. Foto: Imagoimages/ Christian Ditsch

Die provisorischen Corona-Schutzfolien in vielen Berliner Bussen bleiben vorerst. Erst bis Ende Ende Februar sollen alle Fahrerplätze in den BVG-Fahrzeugen mit Sicherheitsglasscheiben ausgestattet sein. Das teilen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit. Der gläserne Spuckschutz soll eine Corona-Infektion der Fahrer verhindern und zugleich ermöglichen, dass Fahrgäste auch wieder vorn einsteigen können.

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Zu Beginn der Pandemie im März hatte die BVG Folien in die Busse geklebt und damit den gesamten Eingangsbereich abgetrennt. Inzwischen sind etwa 750 Fahrzeuge auf Sicherheitsglas umgerüstet, etwa die Hälfte der Flotte. Eigentlich sollten bis Ende dieses Jahres alle Busse umgerüstet sein.

„Während der Pandemie gab es einen regelrechten Run auf die Sicherheitsglasscheiben“, erklärt ein Sprecher die Verzögerung. Verkehrsbetriebe aus ganz Deutschland hätten die Gläser bestellt, das habe die Lieferzeiten verlängert.