Am Wochenende beginnt die Freibadsaison. (Symbolbild) imago/Sebastian Wells

In Berlin startet an diesem Wochenende die Freibadsaison. Und als erste Maßnahme drehen die Bäder die Wassertemperatur runter. Wegen des Ukrainekriegs soll russisches Gas eingespart werden, was bedeutet, dass die Berliner Bäder-Betriebe in den meisten ihrer Bäder die Heizung herunterregeln. In den Sommerbädern werde die Beckentemperatur im Vergleich zu sonst zwei Grad niedriger eingestellt, sagte der Chef der Berliner Bäder-Betriebe, Johannes Kleinsorg, am Montag. In den Hallenbädern sollen die Temperaturen um ein Grad nach unten gehen.

Das sei ein Beitrag zur Reduktion der Abhängigkeit von russischem Erdgas, sagte Kleinsorg weiter. Ausnahme sei das Sommerbad Mariendorf, das vollständig mit Solarenergie beheizt sei, sagte eine Sprecherin.

Kinderplanschen und Therapiebecken sind nicht betroffen

Kleinsorg zufolge gehen die Bäder-Betriebe davon aus, dass die Gäste die niedrigeren Temperaturen „kaum bemerken“ werden. Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) ergänzte, dass die Temperaturen nicht weiter abgesenkt werden sollten. Kinderplanschen und Therapiebecken seien von der Maßnahme ausgenommen.

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Auch anderswo senken Bäder die Wassertemperatur leicht, etwa in Fulda, Dresden oder Regensburg. Die Dresdner Bäder schätzten vor kurzem, dass dort ein Grad weniger in Luft und Wasser je nach Objekt bis zu zehn Prozent Einsparungen bringe.