Die Spree ist Lebensader und Lebensgefühl in Berlin. Schön, wenn es an ihren Ufern sauber wird. www.imago-images.de

In Köln haben Ehrenamtler im letzten Jahr entlang des Rheins sauber gemacht, an diesem Sonnabend ist die Spree dran. Über 40 Kilometer fließt der Fluss durch die deutsche Hauptstadt, dass der Fluss in unserer Mitte eine Aufräumaktion nötig hat sieht man, wenn man entlang der Spree-Ufer unterwegs ist. Plastikflaschen, Papiermüll, Einkaufswagen und anderer Unrat liegen immer wieder am Ufer oder im Wasser der Spree.

Das Wochenende wird heiß, perfekt also, um sich an den Ufern der Spree nützlich zu machen. Nach dem Aufräumen lässt sich am Wasser wunderbar entspannen.

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Erster Spree-Clean up in Berlin

Freiwillige sind an diesem Sonnabend aufgerufen, verschiedene Abschnitte der Spree von Müll und anderem Unrat zu befreien. Unter anderem kann von 10 bis 13 Uhr am Schloss Charlottenburg, an der East Side Gallery oder am Jungfernheideufer gesammelt werden, heißt es auf der Internetseite der Aktion „SpreeCleanUp“. Wer will, kann auch einen eigenen Einsatzort melden.

Silas Stein/dpa
Eine Ehrenamtliche sammelt bei der Umweltinitiative „Rhein Cleanup“ am Rheinufer Müll.

Wir sind eine offene Veranstaltung – bei uns machen lokale Gruppen der Umweltverbände, Stadtteil-CleanUps, Nachbarschaftsgemeinschaften, Wassersportvereine, Angelvereine, Unternehmen, soziale Einrichtungen usw. mit. Diese Einrichtungen - aber auch Einzelpersonen - können sich auf unser Website bei einer der drei zentralen Sammelgruppen anmelden, heißt es auf der Webseite.

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Anlass für das erste „SpreeCleanUp“ ist das GreenTech Festival, das in der kommenden Woche am Mittwoch in Berlin startet. Die Putzaktion ist eine gemeinsame Initiative von den Machern des Festivals, des Vereins Kehrenbürger und der Initiative Rhine Clean Up. Letztere besteht seit 2018 und ist Vorbild für die Berliner Aktion.

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Aktion am Wochenende entlang der Spree

Den Initiatoren des „RhineCleanUps“ zufolge haben in den vergangenen Jahren bereits über 100.000 Menschen an Putzaktionen am Rhein und an Nebenflüssen teilgenommen. An verschiedenen Aktionstagen wurde tonnenweise Müll gesammelt. Mit der Aktion soll zum einen verhindert werden, dass noch mehr Plastikmüll in die Meere gelangt, zum anderen soll sie das Bewusstsein dafür schärfen, Müll nicht einfach in die Umwelt zu werfen.

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Die Adressen der Sammelpunkte sind im Internet zu finden. Vor Ort bekommen Helfer Material wie Greifer, Handschuhe und Müllsäcke.