Ein Mann verlässt in Berlin ein Geschäft. Dabei trägt er einen Mundschutz. Foto: dpa/Christoph Soeder

Die 7-Tage-Inzidenz in Berlin ist schon wieder gestiegen - und hat dabei sogar die Marke von 100 gerissen. Wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Mittwoch hervorgeht, liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche derzeit bei 104,4. Damit überschreitet Gesamt-Berlin den Grenzwert für ein Risikogebiet um das Doppelte. Die Ampel für die 7-Tage-Inzidenz steht entsprechend weiter auf Rot.

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Allein in den vergangenen 24 Stunden wurden in Berlin 971 Neuinfektionen registriert. Das ist ein neuer Rekordwert. Besonders betroffen ist der Bezirk Mitte: Hier wurden 208 neue Corona-Fälle gemeldet. Auf Platz zwei liegt Neukölln mit 178 Neuinfektionen, auf Platz drei Tempelhof-Schöneberg mit 121 neuen Fällen.

Die 7-Tage-Inzidenz im Bezirk Neukölln steigt weiter deutlich: Sie liegt bei 217,9. Nur noch zwei Berliner Bezirke liegen mittlerweile unter dem kritischen Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, nämlich Lichtenberg (47,6) und Marzahn-Hellersdorf (37,0). Treptow-Köpenick (50,4) hat die Marke gerissen.

Die beiden anderen Corona-Ampeln stehen auf Grün: Die Reproduktionszahl liegt bei 1,05, die Auslastung der Intensivbetten liegt bei 6,7 Prozent.

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Die Zahl der Covid-19-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist ebenfalls deutlich gestiegen: Am Mittwoch lagen 317 Menschen wegen einer Corona-Erkrankung in der Klinik, davon wurden 85 intensivmedizinisch betreut. 243 Menschen sind in Berlin im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, am Mittwoch kam kein neuer Todesfall hinzu. 17.107 Menschen gelten mittlerweile als genesen, das sind 348 mehr als noch am Vortag. Somit verzeichnet Berlin derzeit 6347 aktive Corona-Fälle.