Berlin-Marienfelde

Marienfelde: Raubüberfall auf Edeka-Filiale – Berliner Polizei findet Mitarbeiter gefesselt vor

Dramatische Szenen in Berlin-Marienfelde: Kurz vor Ladenschluss stürmen mehrere Täter einen Edeka-Markt, bedrohen Mitarbeiter und flüchten mit Beute.

Author - Sharone Treskow
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In dieser Edeka-Filiale hat es am Montagabend einen Raubüberfall gegeben.
In dieser Edeka-Filiale hat es am Montagabend einen Raubüberfall gegeben.Olaf Wagner

Furchtbarer Vorfall im Berliner Südwesten. In einem Supermarkt in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) hat es am Montagabend einen Raubüberfall gegeben. Kunden und Mitarbeiter waren noch vor Ort. Was bisher über die Tat bekannt ist.

Raubüberfall auf Marienfelder Edeka

So etwas möchte wirklich niemand erleben. Wie unser KURIER-Nachtreporter berichtet, haben die Täter wohl kurz vor Ladenschluss um 20 Uhr den Edeka Wiesemann in der Marienfelder Allee 101 gestürmt. Ein paar letzte Kunden waren wohl noch vor Ort sowie eine Handvoll Mitarbeiter.

Daraufhin sollen die Täter die Mitarbeiter bedroht haben, ihre Kassen zu öffnen. Was in der Zwischenzeit passiert ist, ist noch nicht bekannt gemacht worden. Doch als die Polizisten schließlich am Tatort des Raubüberfalls eintrafen, sollen die Täter bereits die Flucht ergriffen haben. Die Edeka-Mitarbeiter fanden die Beamten gefesselt vor. Ob einer von ihnen verletzt wurde, ist noch nicht bekannt.

Vor Ort wurden nach dem Raubüberfall <a href="https://www.berliner-kurier.de/berlin/explosion-vor-spaetkauf-in-berlin-wedding-li.10121725">die Spuren gesichert und die Zeugen vernommen</a>.
Vor Ort wurden nach dem Raubüberfall die Spuren gesichert und die Zeugen vernommen.Olaf Wagner

Die ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort dauerten bis in den späten Abend hinein. Die Zeugen, die alles miterlebt hatten, wurden befragt. Außerdem rückte die Spurensicherung an, ebenso die Kriminalpolizei – die nun die weiteren Ermittlungen zum Raubüberfall übernimmt.

Was den Tätern jetzt droht

Sollten sich die bisherigen Erkenntnisse bestätigen, drohen den Tätern empfindliche Haftstrafen. Juristisch dürfte insbesondere der Vorwurf des schweren Raubes geprüft werden. Dieser kann – abhängig vom genauen Tatablauf und der Frage, ob Waffen eingesetzt wurden – mit mehreren Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Die gemeldete Fesselung von Mitarbeitern könnte zudem als Freiheitsberaubung gewertet werden.

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