Ein Transparent mit der Aufschrift "Wir müssen reden am Sonnabend in Berlin.  Foto: dpa/Jörg Carstensen

Hunderte Menschen haben bei einem „Schweigemarsch“ gegen die Corona-Regeln demonstriert. Die Polizei sprach am Samstagnachmittag von rund 580 Teilnehmern. Etwa 80 Polizisten waren vor Ort, wie ein Sprecher mitteilte. Die Demonstration sollte vom Walther-Schreiber-Platz an der Grenze zwischen Friedenau und Steglitz zum Potsdamer Platz in Mitte führen. Angemeldet waren ursprünglich etwa 1000 Teilnehmer.

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Teilweise traten Anwohner auf die Balkone und protestierten gegen den Aufzug mit Trillerpfeifen. Einige Gegendemonstranten standen am Straßenrand und riefen „Nazis raus“, andere schlugen mit Kochlöffeln auf Töpfe. Im „Großen und Ganzen“ verlaufe das Geschehen aber bislang störungsfrei, sagte der Polizeisprecher. Für den Nachmittag seien zudem zwei kleinere Gegenkundgebungen in der Nähe der Demonstrationsroute mit jeweils rund 50 angemeldeten Teilnehmern geplant.