Die Berliner Intensivstationen sind an der „Grenze des Machbaren“ (Symbolbild). Foto: dpa/Kay Nietfeld

Die Berliner Intensivstationen sind an der Auslastungsgrenze. Fast neun von zehn Intensivbetten in den Berliner Krankenhäusern sind derzeit bereits belegt. Dies geht aus einem Bericht des rbb vom Samstagabend hervor. Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit meldet, dass von den 1.217 gemeldeten Intensivbetten in der Stadt sind 1.130 belegt sind. Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung machten demnach etwa ein Drittel aus.

Die Intensivbetten, die nur für Covid-19-Patienten vorgesehen sind, sind laut Lagebericht der Gesundheitsverwaltung zu 28, 2 Prozent belegt. Auf dem Messegelände stehen 500 weitere Betten zur Verfügung für die Notfallversorgung zur Verfügung.

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Barbara Ogrinz von der Berliner Krankenhausgesellschaft sagte dem Sender: „Die Zahl der Aufnahmestopps und Schließungen einzelner Krankenhausstationen ist in den vergangenen Wochen gestiegen. Die Grenze des Machbaren rückt immer näher – die Situation in Berliner Krankenhäuser verschärft sich.“

Die Berliner Krankenhäuser hätten dem Bericht zufolge außerdem eine große Zahl von Ausfällen beim Klinikpersonal zu vermelden. So hätte beispielsweise im Lankwitzer Marien-Krankenhaus in der ersten Dezemberwoche nach eigenen Angaben nur ein Drittel der Belegschaft zu Verfügung gestanden.