Eine Frau verbirgt ihr Gesicht. Foto: Imago-Images/Ute Grabowsky

Seit die Corona-Pandemie nach Deutschland gelangt und hier inzwischen den zweiten Lockdown verursacht hat, ist die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt so sehr gestiegen, dass Berlin ein neues Frauenhaus eröffnen will. Das hat die Senatsverwaltung am Sonntag mitgeteilt.

„Wir haben bereits im April zwei Notunterkünfte geschaffen, sodass Frauen und ihre Kindern bisher gut 150 Plätze zur Verfügung stehen. Wir wollen auch dauerhaft Sicherheit schaffen und werden daher kurzfristig mit dem siebten Frauenhaus weitere 55 Schutzplätze einrichten.“, sagte Barbara König, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

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Die Umwandlung der Notunterkunft ins siebte Berliner Frauenhaus wird nicht zu Lasten der Berliner Notunterbringungsplätze gehen. Sie wurden zum 1. November 2020 um zusätzliche 50 Not-Plätze erweitert. Weitere sind geplant. Parallel zur Einrichtung des siebten Frauenhauses plant der Senat für 2021 die Einrichtung eines achten und für 2022 eines neunten Frauenhauses.