Das Fahrzeug war am Sonntagabend verunglückt und wurde dann eingeschneit (Symbolbild).
Das Fahrzeug war am Sonntagabend verunglückt und wurde dann eingeschneit (Symbolbild). Imago/Frank Sorge

Was für ein schreckliches Schicksal! Ein Autofahrer ist in der Nacht zum Montag auf der A111 von der Fahrbahn abgekommen und in einem Graben gelandet. Doch niemand hatte scheinbar den Unfall bemerkt und so blieb das Fahrzeug bis zum Montagvormittag liegen. Erst dann wurde das Unfallfahrzeug entdeckt. Der Fahrer war tot!

Das Unglück hatte sich am späten Sonntagabend auf der Autobahn A111 bei Hennigsdorf (Oberhavel) in Fahrtrichtung Hamburg ereignet. Zu dieser Zeit herrschten Minusgrade in der eiskalten Winternacht. Das Unfallfahrzeug mit dem toten Fahrer sei nach dem Unfall erst am Montagvormittag entdeckt worden, berichtete eine Polizeisprecherin.

Der Mann sei nahe der Anschlussstelle Hennigsdorf aus ungeklärter Ursache mit seinem weißen Opel nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen sei auf die Leitplanke aufgefahren, so dass das Fahrzeug abgehoben habe und in einem mehr als fünf Meter von der Fahrbahn entfernten Böschungsgraben, der dicht bewachsen war, gelandet sei.

Auto wurde nach Unfall offenbar eingeschneit

Den Unfall habe zunächst niemand bemerkt, da das Fahrzeug dabei auf dem Dach liegen geblieben sei und anschließend von Schnee bedeckt wurde. „Offenbar hatte der Pkw bereits längere Zeit dort gelegen und war aufgrund von Dunkelheit und Schneefall nicht gesehen worden“, erklärte Polizeisprecherin Dörte Röhrs. Als das Unfallfahrzeug am Montagvormittag dann endlich entdeckt wurde, habe der herbeigerufene Notarzt nur noch den Tod des Fahrers feststellen können.

Der Mann sei noch nicht identifiziert, erklärte die Sprecherin. Ermittlungen zu dem Toten und zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Ein Gutachter wurde von den Beamten hinzugezogen. Ob der Mann bei dem Unfall starb oder erst später, ist bisher noch unklar. Auch die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.