Freizeit

4 Gay-Bars in Berlin, in denen sich queere Menschen wohlfühlen können

Gay-Bars sind Orte, an denen queere Menschen unter sich sein können. Hier kann zusammen gefeiert, getrunken und gelacht werden.

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Mit einem Bier anstoßen und zusammen einen tollen Abend haben: Das ist natürlich auch in Gay-Bars möglich. (Symbolbild)
Mit einem Bier anstoßen und zusammen einen tollen Abend haben: Das ist natürlich auch in Gay-Bars möglich. (Symbolbild)Angelika Warmuth/dpa

Die queere Szene ist in Berlin quasi zu Hause. In den bunten Bars der Hauptstadt können queere Menschen zusammen feiern, einander kennenlernen und einen schönen Abend verbringen. Hier herrscht ausgelassene Stimmung und Partylaune.

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1. Immer gut besucht: Das Möbel Olfe

Die erste Berliner Gay-Bar liegt versteckt hinter dem Kottbusser Tor. Trotzdem finden das Möbel Olfe regelmäßig viele Menschen, die zu moderaten Preisen Drinks genießen und zusammen eine tolle Zeit haben.

Die Bar ist nicht sonderlich groß, es gibt nicht allzu viele Sitzplätze und sie ist immer gut besucht. Früher da zu sein, lohnt sich also.

Am Dienstag sind überwiegend Frauen im Möbel Olfe anzutreffen, am Donnerstag meist Männer, der Freitag gehört nichtbinären Menschen und Trans*Personen.

Wann? Di–So ab 18 Uhr

Wo? Reichenberger Straße 177 in 10999 Berlin (Kreuzberg)

2. Vor allem für schwule Männer: Der Hafen

Die Berliner Gay-Bar Hafen ist eine Tanzbar im Schöneberger Regenbogenkiez. Der Hafen ist ziemlich klein, dafür gibt es draußen eine Menge Platz.

Die Bar ist vor allem bei schwulen Männern beliebt. Hier finden regelmäßig Partys, Quiz-Shows und Veranstaltungen statt. Außerdem ist der Hafen fest in der Szene etabliert.

Wann? Täglich von 9 bis 4 Uhr

Wo? Motzstraße 19 in 10777 Berlin (Schöneberg)

3. Kultbar: Bar zum schmutzigen Hobby

Die Bar zum schmutzigen Hobby gehört zu den bekanntesten Gay-Bars in Berlin. Sie wurde von der berühmten Dragqueen Nina Queer gegründet und hat sich längst in der Szene etabliert.

Neben Tanzveranstaltungen gibt es hier auch Public Viewing, beispielsweise von „Das Dschungelcamp“ oder „Germany’s Next Topmodel“.

Die Lage lädt außerdem ein, danach gleich noch in einen Club weiterzuziehen.

Wann? Mi–Do von 20 bis 2 Uhr, Fr–Sa von 21 bis 6 Uhr

Wo? Revaler Straße 99 (auf dem RAW-Gelände) in 10245 Berlin (Friedrichshain)

4. Klein, aber oho: Betty F***

Betty F*** ist eine Gay-Bar in Berlin, in der vor allem schwul-lesbische Menschen anzutreffen sind. Die Bar ist klein und gemütlich, der Platz ist aber sehr begrenzt. So nimmt der Tresen den Großteil des Raumes ein.

Vor allem Fans der Hits aus den 80er- und 90er-Jahren kommen hier auf ihre Kosten. Der Name Betty F*** erinnert übrigens an Betty Ford, die Ehefrau des Präsidenten Henry Ford.

Wann? Mo–Do von 20 bis 3 Uhr, Fr–Sa von 20 bis 5 Uhr

Wo? Mulackstraße 13 in 10119 Berlin (Mitte)

Fazit: In Berlins Gay-Bars sind alle willkommen

Die bunten Bars der Hauptstadt sind bekannt für ihre offene und herzliche Atmosphäre, in der alle Menschen willkommen sind. Hier können sich queere Personen wohlfühlen und einen tollen Abend verbringen.