Gegen Mitternacht verlor der Fahrer eines Porsche Targa 4S die Kontrolle über seinen Wagen. Morris Pudwell

Den Kult-Imbiss Curry 36 schon im Blick, kurz vor dem Zugang zum U-Bahnhof Mehringdamm: In der Nacht zum Sonntag hat ein Porsche-Fahrer seinen Luxus-Boliden geschrottet. Ganz klar: Die Straße war regennass, aber die Temperaturen lagen mit ca. 4°C nicht unter dem Gefrierpunkt. Da stellt sich die Frage: Ist der Fahrer gerast? Das wird jetzt die Polizei klären müssen.

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Der Porsche Targa S hat die Fähigkeiten eines Rennwagens. In der neuesten Ausführung  stecken 450 PS unter der Haube, er schafft 304 km/h Spitze. Und in nur 3,8 Sekunden fliegt der Bolide von 0 auf 100 km/h.

Der Porsche schleuderte 140 Meter weit

In Kreuzberg scheint die Beschleunigung, die der Fahrer mit einem heftigen Tritt aufs Gaspedal abrief, auf jeden Fall viel zu groß gewesen zu sein. Unterwegs war er in Richtung Gneisenaustraße.

Gegen Mitternacht verlor der Porschefahrer dann in Höhe der Obentrautstraße die Kontrolle über seinen Sportwagen. Er krachte nach links gegen den Bordstein des Mittelstreifens, riss dabei die beiden Räder auf der Fahrerseite ab und schleuderte dann noch unkontrollierbar knapp 140 Meter weit.  

Beide Räder auf der Fahrerseite wurden abgerissen. Morris Pudwell

Der geschrottete Sportwagen kam direkt vorm Finanzamt zum Stehen

Der neu rund 150.000 Euro teure Luxus-Sportwagen kam ohne Räder auf der Fahrerseite mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand – entgegengesetzt der Fahrtrichtung, direkt vor dem Finanzamt Friedrichshain-Kreuzberg. Allerdings wird der Schaden wohl nicht steuerlich absetzbar sein ....

Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Fahrbahn regennass und es schauerte. Die Polizei musste zwei Fahrbahnen absperren, der Verkehr lief aber schnell weiter. Andere Autos wurden von dem schleudernden Porsche zum Glück nicht gerammt.

Die beiden abgerissenen Räder des Porsche. Morris Pudwell