Silas Heineken lässt seine Drohne am Baugelände der künftigen Tesla Giga-Factory in die Luft steigen.  Foto: dpa

Seine Hartnäckigkeit hat sich wohl ausgezahlt: der 14-jährige Tesla-Fan Silas Heineken aus Brandenburg, der mit seinen Drohnen-Aufnahmen über dem Tesla-Gelände in Grünheide für Aufsehen gesorgt hatte (KURIER berichtete), setzt nun auf ein Praktikum bei einer Firma von Elon Musk.

Sein Sohn habe am Mittwoch auf dem Gelände der künftigen Fabrik über Stunden ausgeharrt, weil er seinem Idol begegnen wollte, sagte sein Vater Peer Heineken nach Medienberichten. Als sein Sohn erfahren habe, dass Musk mit CDU-Bundestagsabgeordneten in Berlin zusammentreffe, habe er spontan entschieden, nach Hause zu fahren. Er habe geduscht, sich umgezogen, dann sei er mit dem Taxi nach Berlin gefahren, erzählte sein Vater.

Nächster Schritt: Ein Praktikum bei Tesla

Nach dem Gespräch mit den Politikern konnte Silas die Aufmerksamkeit von Musk wecken. „Kann ich ein Praktikum bei der Firma Neuralink bekommen“, fragte er ihn auf englisch. Musk habe geantwortet „Sure, it's in California“, berichtete Vater Peer von dem Treffen. Sein Sohn werde jetzt die offizielle Bewerbung schreiben.

„Wenn alles klappt, ist er zu den Osterferien nächstes Jahr dort“, sagt Heineken. Sein Sohn interessiere sich derzeit mehr für diese Firma als für Elektroautos. Neuralink mit Firmenquartier im kalifornischen Fermont befasst sich etwa mit Hirnimplantaten und elektronischen Signalen. Musk plant, eine elektronische Verbindung zum menschlichen Gehirn zu schaffen.

Elon Musk genehmigte die Drohnen-Aufnahmen

Silas war bekannt geworden, weil er den Fortschritt der Bauarbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla-Fabrik mit Drohnen-Aufnahmen dokumentierte. Ab kommenden Sommer sollen dort jährlich 500 000 Elektroautos gebaut werden. Über das Netz landeten die Videos auch bei Tesla-Gründer Musk, der mit einem einfachen „Fine by me “über Twitter die Einwilligung von ganz oben für Silas' Aufnahmen erteilte.