Landwirte aus dem Brandenburger Umland bei einer Demonstration in Berlin im Mai 2020.   Foto: imago images/Jürgen Heinrich

Mit hupenden Traktoren zieht an diesem Samstag wieder die jährliche „Wir haben es satt“-Demonstration durch Berlin. Landwirte, Klima- und Tierschützer verlangen eine Wende in der Agrarpolitik. Dazu wollen sie vor die CDU-Bundeszentrale und vor das Bundeskanzleramt ziehen.

Laut der Verkehrsinformationszentrale treffen sich die Teilnehmer um 9.30 Uhr an der Paul-Löbe-Allee. Die Route führt über Heinrich-von-Gagern-Straße, Yitzhak-Rabin-Straße, Straße des 17.Juni und Hofjägerallee zur Klingelhöferstraße. Nach einer Kundgebung fährt der Zug weiter über Paulstraße und Konrad-Adenauer-Straße zur Annemarie-Renger-Straße am U-Bahnhof Bundestag.

Die Demonstranten fordern unter anderem, die Zahl der Tiere in den Ställen und den Fleischkonsum deutlich zu senken. Neben mehr Tier- und Klimaschutz in der Landwirtschaft soll die Politik eine Zukunft für die bäuerlichen Betriebe in Deutschland sichern.

Aufgerufen zu der Demonstration hat ein Bündnis aus 60 Organisationen, darunter die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bio-Anbauverbände, kirchliche Hilfswerke und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

In den vergangenen Jahren kamen mehrere Zehntausend Teilnehmer zu der Demonstration. Wegen der Corona-Krise werden in diesem Jahr etwa 150 Teilnehmer sowie 15 bis 25 Traktoren erwartet.