Al-Quds-Tag (2019) auf dem Kudamm. Foto: imago images / Stefan Zeitz

Judenhasser marschieren nicht durch die Stadt. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport teilte am Donnerstag auf Twitter mit, dass der Veranstalter des antisemitischen Al-Quds-Marsches die Versammlung für dieses Jahr abgesagt hätten. Der Innensenator Andreas Geisel begrüßte in dem Tweet die Absage die Absage der Demonstration als „eine gute Nachricht für Berlin.“

Die Absage vom Donnerstag erfolgte am selben Tag wie das Verbot der radikalislamischen Terror-Organisation Hisbollah durch den Bundesinnenminister Horst Seehofer. Symbole der Hisbollah tauchten auf den vergangenen Jahren auf den Al-Quds-Märschen immer wieder auf.

Beim Al-Quds-Marsch in Berlin wurde in den vergangenen Jahren stets die Vernichtung Israels gefordert. Redner verbreiteten auf der von Gegendemonstrationen begleiteten Veranstaltung ihre antisemitische Hetze. Al Quds ist der arabische Name für Jerusalem.