Drei Schüler gehen mit Schulranzen zum Eingang einer Grundschule. Foto: dpa/Annette Riedl

Im Corona-Lockdown ist das Öffnen und Schließen der Schulen und Kindergärten Ländersache. Wie die Berliner Morgenpost in ihrer Dienstagsausgabe schreibt, will Bildungssenatorin Scheeres (SPD) alle Grundschüler, also die Klassen eins bis sechs, ab dem 9. März zurück in die Schulen holen. Die Klassen eins bis drei sind bereits am 22. Februar zurückgekehrt. Nun sollen die anderen ab dem 9. März folgen. Am Dienstag soll dazu der Beschluss im Senat gefasst werden.

Die Zeitung beruft sich in dem Bericht auf Regierungskreise. Vorgesehen ist wie schon bei den Klassenstufen eins bis drei ein Wechselunterricht. Das heißt, dass die Schüler im Wechsel zu Hause und in der Schule lernen.

Über weitere Corona-Maßnahmen will der Senat am Mittwoch beraten

Ein Sprecher von Bildungssenatorin Scheeres wollte am Montagabend den Bericht der Morgenpost auf Nachfrage nicht bestätigten, dementierte ihn aber auch nicht. „Wir führen Gespräche über vorsichtige Öffnungsszenarien,“ sagte er.

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Über weitere Corona-Maßnahmen wird der Senat laut Morgenpost erst nach der Bund-Länder-Runde am Mittwoch beraten. Ersten Medienberichten zufolge zeichnet sich eine bundesweite Verlängerung des Lockdowns mit regionalen Lockerungen bis Ende März ab. Offenbar will Merkel sich auch vom Grenzwert der 35er-Inzidenz verabschieden. Beschlossen ist aber noch nichts.