Ein Festgenommener wird in der Stallschreiberstraße abgeführt. Foto: Lehrke

Mit einem Riesenaufgebot rückte die Berliner Polizei am Dienstag aus, um eine Drogendealer-Bande auszuheben. Dabei wurden bislang acht von elf beschuldigten Personen festgenommen, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

An 15 Orten sei man tätig geworden, es sei um „bandenmäßigen Drogenhandel“ in großem Umfang gegangen, um Kokain, Amphetamine und Marihuana.

Allein in der Stallschreiberstraße (Mitte) erschienen die Beamten mit dem ganz großen Besteck: Spezialeinsatzkommando, Hundeführer, Ramme zum Aufbrechen von Türen, gleich drei Gefangenentransportern, einem Abschleppwagen, Kriminaltechnik und einem großen Gerätewagen.

Der Mann mit der Ramme, die fast jede Tür öffnet. Foto: Lehrke

Durchsucht wurden anscheinend mehrere Wohnungen in dem Neubaublock gleich an der Alten Jakobstraße sowie Autos in der Tiefgarage. Aus ihrem Tor wurden gegen 15.30 Uhr auch drei in Handschellen gelegte Männer geführt und in die Gefangenenwagen gebracht.

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Details will die Staatsanwaltschaft am Mittwoch bekanntgeben.

Auf dem Weg zum Gefangenentransporter.
 
Foto: Lehrke

Bereits vor der Razzia hatte die Polizei einen größeren Drogenfund bewerkstelligt - knapp fünf Kilogramm Amphetamin, ein Kilogramm Cannabis, etwas Kokain und weitere synthetische Drogen. Beamte hatten in der Nacht zu Montag einen Autofahrer (43) in Spandau überprüft.

Ein Drogenschnelltest schlug bei ihm an, im Auto fanden die Polizisten dann kleinere Mengen Amphetamin, Kokain und Cannabis sowie eine vierstellige Geldsumme.

In der Wohnung des Mannes in Charlottenburg entdeckte die Polizei die weiteren Drogen und stieß auf drei weitere Männer im Alter von 23, 25 und 27 Jahren. Sie wurden ebenfalls festgenommen.