Der Panoramazug mit seinen hochgezogenen, gebogenen Seitenscheiben ist in einer Triebwagenhalle in Erkner abgestellt. Foto: Robert Schlesinger /lbn 

Die Queen ist 2004 einmal mitgefahren, 150.000 Berliner und Touristen haben Berlin mit der Panorama-S-Bahn erkundet. Doch sie ist weg, und der FDP-Abgeordnete Stefan Förster wollte vom Senat wissen, was aus dem Zug geworden ist. Und vor allem, ob er irgendwann wieder durch Berlin fahren wird. Die Antwort ist ernüchternd.

Der Zug, 1999 für 6,3 Millionen DM aus normalen Wagen gebaut, steht fahruntüchtig in der Triebwagenhalle in Erkner.  2009 wurde er stillgelegt, weil die S-Bahn-Krise alle Werkstattkapazitäten in Beschlag nahm.

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Die drei Wagen des Panoramazugs mit seinem gläsernen Dach  waren durchaus luxuriös: Die 65 Sessel ließen sich jeweils in Fahrtrichtung drehen, es gab eine Klimaanlage und eine behindertengerechte Toilette. In der Regel war er auf einem Rundkurs vom Ostbahnhof über den Südring und die Stadtbahn zurück zum Ostbahnhof unterwegs.

Teatime mit Queen: 2004 wurde Königin Elisabeth II. mit dem Panoramazug durch Berlin kutschiert. An ihrer Seite der damalige britische Botschafter Peter Torry. Foto: Michael Dalder/dpa

Es wäre teuer, ihn wieder fahrfertig zu machen - 2013 war mit zwei Millionen Euro gerechnet worden. Die Radsätze müssten ersetzt werden, weil die vorhandenen nicht mehr dem Regelwerk der Bahn entsprechen, die Zugsicherungstechnik entspricht ebenfalls nicht mehr dem notwendigen Stand.

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Es fehlt auch an Personal, weil es für die Aufarbeitung der älteren, normalen Züge der Baureihen 480 und 481 gebraucht wird, teilte Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese mit: „Das würde das Berliner S-Bahn-System unverantwortlich schwächen.“

Ohnehin sei unklar, wie gefragt der Panorama-Zug wäre, wenn er denn wieder führe.