Eine Schachtel mit dem Schnelltest, der jetzt in Berlin eingesetzt wird. Foto: Gaetan Bally/KEYSTONE/dpa

Der für Berlins Finanzen zuständige Hauptausschuss des  Abgeordnetenhauses hat am Mittwoch beschlossen, 70 Millionen Euro bereitzustellen, damit die Senatsverwaltung für Gesundheit bis 2021 über 12 Millionen Corona-Schnelltest kaufen kann.  Noch in diesem Jahr werden insgesamt 6 Millionen Schnelltests für rund 33 Millionen Euro beschafft. 

Die ersten 260.000 sogenannten Antigen-Tests würden bereits in stationären Pflegeinrichtungen und an die Obdachlosenhilfe verteilt.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) erklärte, der Test sei „ein wichtiger Baustein zur Eindämmung der Pandemie und liefert ein Testergebnis innerhalb von circa 15 bis 30 Minuten.“

Somit stehe ein weiteres Testverfahren zur schnellen und frühen Erkennung zur Verfügung, um besonders Risikogruppen wie ältere Berliner zu schützen. Außerdem, so Kalayci, könnten Bewohner von Pflegeeinrichtungen aufgesucht werden, wenn die Besucher getestet wurden.  

Lesen Sie auch: Lufthansa bietet Schnelltests für Passagiere an >>

Nach der Bundes-Teststrategie sollen Antigen-Schnelltests insbesondere bei Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, im Rettungs- und Öffentlichen Gesundheitsdienst, vor ambulanten Operationen oder Dialyse, in Reha-Einrichtungen oder  Arztpraxen  eingesetzt werden, weiterhin bei der Testung von Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftigen und deren Besuchern.

Darüber hinaus soll der  Schnelltest im Land Berlin bei weiteren Personengruppen wie Polizei, Feuerwehr, Mitarbeitern von zentral wichtigen Infrastrukturen wie den Wasserbetrieben, von Obdachlosenhilfe, bei Lehrern und Erziehern in Kitas und Schulen eingesetzt werden.