Auf vielen Weihnachtsmärkten werden bereits 2G-Bändchen an Geimpfte oder Genesene verteilt (Symbolbild). Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Einkaufen unter 2G-Bedingungen soll in Berlin einfacher werden. Möglich machen soll das eine sogenannte Bändchen-Regelung, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin und Brandenburg, Nils Busch-Petersen, der Berliner Morgenpost. Danach können Kunden zum Beispiel in Einkaufszentren nach der Einlasskontrolle ein tagesaktuelles Band ums Handgelenk bekommen und dann weitere Geschäfte betreten, ohne erneut ihren Corona-Impfstatus vorzeigen zu müssen.

Mitarbeiter sollen entlastet werden

„Wir erhoffen uns davon, dass das die Mitarbeiter entlastet und etwas Druck rausnimmt“, sagte Busch-Petersen. Die Geschäfte müssten die genauen Rahmenbedingungen dafür untereinander eindeutig regeln. Die ersten Einkaufszentren hätten die Regelung bereits angewandt. Viele Handelsverbände in Deutschland hatten eine Einführung solcher Bändchen gefordert. Nun könnten sie zeitnah kommen.

Ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung sagte am Sonntag: „Von unserer Seite gibt es keine Einwände. Die Berliner Verordnung lässt das zu.“ In Berlin haben zu den meisten Geschäften nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Ein negatives Corona-Testergebnis reicht nicht mehr. Ausgenommen sind unter anderem Supermärkte, Drogerien und Apotheken.