Intensivpfleger Sebastian arbeitet in Schutzausrüstung mit Mund-Nasenbedeckung, Gesichtsschutz, Kittel und Haube auf der Intensivstation des Krankenhauses Bethel Berlin an einem Corona-Patienten. Der Patient liegt im künstlichen Koma und wird beatmet. Foto:  dpa/Kay Nietfeld

Die Gesundheitsverwaltung des Berliner Senats meldet 24 neue Corona-Tote innerhalb von einem Tag. Die Zahl von Neuinfektionen hat sich allerdings etwas abgeflacht und erreicht am Mittwoch 958. Deutlich mehr Personen gelten als "genesen", nämlich 1277. Aktuell sind 20.496 Berliner offiziell an Corona erkrankt. 

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Die drei Corona-Warnampeln leuchten in allen drei Farben auf. Grün zeigt diejenige des R-Wertes an. Dieser deutet mit 0,89 an, dass eine Corona-erkrankte Person derzeit weniger als eine weitere in Berlin ansteckt. Rot leuchtet die Warnampel zur 7-Tage-Inzidenz mit stadtweit 181,6 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Allerdings ist dieser Wert deutlich unter die Marke von 200 gesunken, die Berlin als Corona-Hotspot ausgewiesen hatte. Angepeilt wird allerdings ein Wert von weniger als 50. Davon sind sämtliche Berliner Bezirke weit entfernt. Am günstigsten zeigt sich die Situation in Treptow-Köpenick, wo die Inzidenz bei 110,7 steht. Den höchsten Wert erreicht nunmehr Spandau mit 259,4, gefolgt von Neukölln mit 231,6 und Reinickendorf mit 221,5.

Angespannt bleibt die Situation auf den Intensivstationen. Die entsprechende Warnampel steht mit einem Wert von 24% Belegung mit Covid-19-Patienten auf Gelb. Der Warnwert von 25% wurde bereits mehrfach kurzfristig überschritten. 1214 Corona-Patienten werden stationär behandelt, 299 intensivmedizinisch. Weiterhin gibt es Reservekapazitäten mit Intensivbetten.