Die Darstellung eines Coronavirus. Foto Imago-Images/CHROMORANGE / Knut Niehus

Es ist ein neuer trauriger Rekord für Berlin: In den vergangen 24 Stunden sind in der Hauptstadt 1960 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden – so viele wie noch nie. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Donnerstag hervor. Am Vortag waren es noch 1132 Neuinfektionen gewesen, allerdings hatten zwei Bezirke keine Zahlen gemeldet. Aus diesem Grund liegt die Zahl deutlich höher als am Mittwoch. Die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie in der Hauptstadt stieg am Donnerstag auf 45.106.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Neukölln registriert (403), gefolgt von Mitte (390) und Friedrichshain-Kreuzberg (177). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche stieg am Donnerstag erstmals auf einen Wert von über 200. Diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit für ganz Berlin bei 202,5. Am Mittwoch hatte sie bei 187,3 gelegen.

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Zwölf weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle insgesamt bei 333. 991 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung werden derzeit in den Berliner Kliniken behandelt, davon werde 265 intensivmedizinisch betreut. 220 Menschen müssen beatmet werden. Wie aus dem Lagebericht hervorgeht, hat sich die Zahl der Intensivpatienten innerhalb der letzten 16 Tage verdoppelt.

27.344 Menschen gelten inzwischen als genesen, das sind 842 mehr als am Mittwoch. Damit verzeichnet Berlin derzeit 17.429 aktive Corona-Fälle.