Streit um Meinungsfreiheit: Thilo Sarrazin vergleicht Deutschland mit der DDR
Ein Beitrag über Meinungsfreiheit, ihre rechtlichen Schranken und den Umgang mit kontroversen Positionen in einer pluralistischen Gesellschaft.
18.04.2026
Freier Autor
Thilo Sarrazin, geboren 1945 in Gera, ist ein deutscher Volkswirt und ehemaliger SPD-Politiker, der vor allem durch seine umstrittenen Thesen zur Migrations- und Sozialpolitik bekannt wurde. Als Berliner Finanzsenator (2002–2009) und späteres Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank prägte er finanzpolitische Debatten, bevor er 2010 nach heftigen Kontroversen zurücktrat. Mit seinem Bestseller Deutschland schafft sich ab löste er 2010 eine bundesweite Diskussion über Integration und gesellschaftliche Entwicklungen aus. Seine provokanten Positionen führten schließlich 2020 zu seinem Ausschluss aus der SPD. Bis heute veröffentlicht Sarrazin Bücher, in denen er politische und gesellschaftliche Ideologien kritisch hinterfragt.
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