Zwischenspurt

Brecher am Mikro ist was für die Ohren

Hut ab, „Brecher“! Mein langjähriger Bahngefährte Robert Bengsch zeigt sich nach der Karriere von einer ganz anderen, überragenden Seite im Velodrom.

Theo Reinhardt
Lesezeit 2 Min

Hut ab, „Brecher“! Mein langjähriger Bahngefährte Robert Bengsch zeigt sich nach der Karriere von einer ganz anderen, überragenden Seite im Velodrom. Ich habe den x-fachen deutschen Meister auf dem Bahnrad in seiner neuen Funktion beobachtet. Er moderiert beim Sechstagerennen die Nachwuchsrennen und hat damit seine neue Aufgabe im Radsport gefunden. Der Nachwuchs hat hier in Berlin die Riesenchance, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren und „Brecher“ kann die Jungs dabei begleiten. Er weiß ganz genau, was in einem Rennfahrer vor und während des Rennens vorgeht. Er versucht, das dem Zuschauer, der das erste Mal dabei ist, mit seinem Fachwissen zu erklären. Aber eins ist klar, egal, ob mit dem Mikro oder dem Lenker in der Hand: Übung macht den Meister. Apropos Meister. Als ich im Dezember in der olympischen Disziplin Omnium Deutscher Meister wurde, saß „Brecher“ ebenfalls hinter dem Mikrofon. Das Sieger-Interview war einfach wahnsinnig emotional für mich. Und wer weiß, vielleicht kommentiert er ja irgendwann mal meinen ersten Sixdays-Sieg.

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