Nach ihrer Hochzeit wünschten sie und ihr Ehemann Greg sich nichts mehr, als eine Familie zu gründen. Doch der Traum vom Baby wurde für Jaclyn Fieberg zu einem Albtraum. Die Frau aus der Kleinstadt Katonah (Bundesstaat New York) erlitt drei Fehlgeburten und bekam nach sieben vergeblichen In-Vitro-Befruchtungsversuchen die Hiobsbotschaft, dass sie wegen einer seltenen Krankheit keine Kinder bekommen kann. Dass sie jetzt doch noch ihre Tochter Emersyn im Arm halten kann, hat sie allein ihren beiden Schwestern Meredith McIntyre und Stephanie Corritori zu verdanken.
In der „Today Show“ enthüllte Fieberg, dass sie die Hoffnung auf ein Baby schon aufgegeben hatte: „Ich habe mich testen lassen und erfahren, dass ich an einem genetischen Leiden laboriere. Das wirkt sich negativ auf die Fruchtbarkeit aus und macht es so gut wie unmöglich, ein Baby auszutragen.“ An ihrem absoluten Tiefpunkt im Leben sprangen ihre Schwestern ein, mit denen die 38-Jährige immer sehr eng verbunden gewesen war.
Schwestern als Ei-Spenderin und Leihmutter
Die drei Frauen leben nur Minuten voneinander entfernt – im Umkreis von zwei Kilometern ihres Elternhauses. Ihre jüngere Schwester Meredith (34), die gerade erst selbst Zwillinge zur Welt gebracht hatte, bot sich als Ei-Spenderin an. Als Fieberg und ihr Ehemann dann eine Leihmutter suchen wollten, hatte ihre ältere Schwester Stephanie ein Angebot für sie: „Ich kann dir als Leihmutter dein Kind austragen. Dann bleibt alles in der Familie!“
Das von Greg Fieberg (45) befruchtete Ei seiner Schwägerin Meredith wurde dann seiner anderen Schwägerin Stephanie erfolgreich eingepflanzt. Die 40-Jährige wurde auf Anhieb schwanger. Nach komplikationslosen acht Monaten kam Tochter Emersyn dann überraschend fünf Tage vor dem angesetzten Kaiserschnitt-Termin zur Welt. Corritori hatte gerade ihre sechsjährige Tochter in der Grundschule abgeliefert, als ihre Fruchtblase platzte: „Fünf Stunden später war meine Nichte auf der Welt.“
Fieberg ist noch immer fassungslos, endlich Mutter zu sein: „Es ist noch besser, als ich es mir immer erträumt habe. Und ohne Meredith und Stephanie wäre meine Kleine nie hier. Es hat uns noch enger zusammengeschweißt – auch wenn das kaum noch möglich war!“ ■
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