Zwei Pläne für Karlshorster Rettung

BK
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TrabenBERLIN - Für die Trabrennbahn Karlshorst gibt es neun Monate nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens berechtigte Hoffnungen für den Fortbestand. >In den kommenden Tagen sollen zwei völlig unterschiedliche Konzepte, eines aus Karlshorst und eines aus Mariendorf, der Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft (TLG) vorgelegt werden. Eine Entscheidung über die Vorschläge wollen Insolvenzverwalter Joachim Voigt, TLG sowie Bezirk Lichtenberg und der Senat am 9. März fällen. Eines haben beide Vorschläge gemeinsam: den Erhalt von Karlshorst als Pferderennbahn. Mariendorfs Plan: Abbau zu großer eigener Stallkapazitäten und weiterer Verkauf von vereinseigenem Gelände. Dafür soll Karlshorst als Trainingszentrum ausgebaut und der Rennbetrieb gleichberechtigt mit Mariendorf weiter geführt werden. Alle Arbeitnehmer werden übernommen. Karlshorsts Plan: Er sieht vor, dass in Karlshorst künftig neben dem Trabrennsport auch die Galopper an den Start gehen. Ga-lopprennen sollen an der Wuhlheide allerdings nur in den Wintermonaten stattfinden, wenn auf Grasbahnen nicht gelaufen werden kann. Das bedeutete mehr Beschäftigung für Hoppegartens Trainer und Pferde, mehr Abwechslung für das Publikum, aber auch keinen Platz für ein Trainingszentrum. Das Projekt erfordert dann aber auch den Bau eines zweiten Geläufs mit beheizbarem Untergrund. Kosten: 20 Millionen Mark. Lichtenbergs BVV-Vorsitzender Bosse will sich zu diesem Thema am 4. März mit Engbring und dem Stadtplaner Sergej Goryanoff zu einem Hearing auf der Bahn treffen. Übrigens: Beim heutigen Renntag (ab 18 Uhr) stehen 12 Rennen auf dem Programm. lp

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