Jos Luhukay (l.) und die Japaner: Hajime Hosogai (M.) und Genki Haraguchi (r.).
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Die Japaner Genki Haraguchi und Hajime Hosogai entspannt beim Gespräch mit dem KURIER.
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Zwei Mal Oranje-Power im Hertha-Dress. Die Neuzugänge John Heitinga (l.) und Roy Beerens (r.) feiern Heitingas erstes Hertha-Tor beim Testspiel gegen den PSV Eindhoven (1:1).
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Zwei Deutsch-Tunesier
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Zwei Schweizer
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Der KURIER stellt Jos Luhukays blau-weiße Multi-Kulti Doppelpacks vor: Die Japaner: Staubsauger Hajime Hosogai (28) hält seit letztem Sommer Herthas Mittelfeld dicht. Er ackert, sprintet, grätscht, fightet und jetzt übersetzt er noch zusätzlich. Denn mit Wirbelwind Genki Haraguchi (23) holte Hertha den zweiten Nippon-Krieger an die Spree.
Hatschi schwärmte seinem Ex-Kollegen (2008-2010 zusammen bei den Urawa Red Diamonds) von den Blau-Weißen vor. Der pfeilschnelle Haraguchi hat seit seiner Ankunft alle überzeugt. Er versteht was von Tempo-Fußball. Und wenn er doch etwas nicht versteht, dann übersetzt Hatschi für ihn.
Die Deutsch-Tunesier: Die Offensivkünstler Änis Ben-Hatira (26) und Sami Allagui (28) gehen in ihre dritte gemeinsame Saison bei Hertha. Auf dem Platz harmonieren die beiden Männer mit nordafrikanischen Wurzeln prächtig. Beim Test gegen den KSC (1:0) legte Ben-Hatira mustergültig für Allagui auf. Aber auch privat verstehen sie sich bestens. Im Juni verbrachten sie zusammen ihren Urlaub. Natürlich in Tunesien.
Die Schweizer: Seit Freitag ist Neuzugang und WM-Fahrer Valentin Stocker (25) im Training. Bei Hertha ist er wiedervereint mit seinem Kumpel Fabian Lustenberger (26). Beide kommen aus Luzern und mischten gemeinsam die Nachwuchsnationalmannschaften auf. Übersetzen braucht Lusti für Stocker natürlich nicht, aber ein paar nützliche Tipps kann der Kapitän, der seit 2007 bei den Blau-Weißen spielt, dem Neuen vom FC Basel sicher geben.
Die Holländer: Herthas holländischer Trainer Jos Luhukay hat seit diesem Sommer zwei Landsleute im Team. Der abgeklärte Abwehrrecke John Heitinga (30) und Dribbler Roy Beerens (26).
Das Tulpen-Duo büffelt ordentlich deutsch. Sie verstehen zwar das meiste, aber sprechen ist halt etwas anderes. Und noch etwas haben sie gemeinsam: Über Hertha wollen sie sich wieder in die Nationalmannschaft spielen.
Die Norweger: Das Wikinger-Pärchen besteht momentan nur aus Keeper Rune Jarstein (29). Aber Per Skjelbred soll vom HSV zurückgeholt werden. Ausländische Herthaner im Zweierpaket.
Das hilft den Spielern und dem Trainer, denn da hat jeder einen Anprechpartner. Nach der Devise: gemeinsam stark. Und vielleicht gibt es bald schon den nächsten Doppelpack. Denn ein weiterer Stürmer kommt ja noch.
Wie wäre es denn da mit einem Brasilianer für Ronny?
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