Zwei Cannabis-Läden

Coffeeshop-Plan: Kreuzberg macht ernst

Kreuzberg zieht es durch: Der Bezirk feilt am Antrag für zwei Verkaufsstellen, in denen Hasch und Marihuana legal gekauft werden können.

BK
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Die Grünen, die in Friedrichshain-Kreuzberg die Bezirksbürgermeisterin stellen, verfolgen schon seit einigen Jahren das Ziel, sogenannte Coffeeshops einzurichten. Dort sollen Haschisch und Marihuana staatlich kontrolliert verkauft werden können.

Der Bezirk erhofft sich mit dem Vorstoß, der Drogenszene am Görlitzer Park die Grundlage zu entziehen. Der Bezirk plant, das Cannabis nachhaltig in der Region anzubauen. Käufer müssten sich bei einer neutralen, nichtstaatlichen Stelle registrieren und bekämen einen anonymisierten Ausweis, um Drogen für den Eigenbedarf zu erwerben.

Die Berliner CDU sprach sich dagegen erneut ausdrücklich gegen diese Pläne aus. „Mit uns als Union wird der Staat niemals zum Dealer“, sagte CDU-Generalsekretär Kai Wegner am Wochenende beim Landesparteitag. „Wir werden nicht zulassen, dass es staatlich kontrollierten Cannabis-Konsum geben wird.“ (mit dpa)

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