3,8 Millionen Euro „plus“ (nach 3,7 Millionen 2015) hat die Charité im letzten Jahr erwirtschaftet. Fast 140.000 Patienten wurden stationär (plus 3,1%), über 7.000 teilstationär behandelt (plus 6,4 %). Für ambulante Behandlungen rennen die Berliner die Charité die Bude ein: Die Zahl stieg um 4,7 Prozent auf fast 695.000. Die Uniklinik sorgt außerdem in doppelter Hinsicht für Nachwuchs: 5441 Kinder wurden 2016 hier geboren, ein neuer Rekord, und an die 700 Ärzte machen jährlich ihren Abschluss.
Blick auf das Bettenhaus der Berliner Charité.
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Weniger glücklich dürften die 2.800 Mitarbeiter der Service-Firma CFM sein, die zu 51 Prozent der Charité, zu 49 Prozent drei Privatunternehmen gehört. Die Mitarbeiter, die innerhalb der Klinik liefern, putzen oder desinfizieren, verdienen bei gleicher Arbeit deutlich weniger als ihre direkt bei der Charité angestellten Kollegen (der KURIER berichtete).
Der Regierende Bürgermeister, Wissenschaftssenator und Charité-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Müller (SPD) stellte zwar in Aussicht, dass die CFM wieder komplett in die Charité zurückgeholt werden soll. Die endgültige Entscheidung wird aber erst im Dezember mit Verabschiedung des Haushalts 2018/19 erfolgen. Müller blieb bei der Vorstellung der Charité-Bilanz undeutlich, was danach mit den Gehältern wird, ob sie angeglichen werden oder auch bei einer CFM im Landesbesitz niedriger als in der Charité bleiben.
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