Unter dem Motto „30 Jahre Mauerfall - Gegen neue Meinungsmauern“ zogen die Raver mit elektronischen Beats und Kleidung im Techno-Stil der 90er Jahre vom Park Schlesischer Busch in Berlin-Treptow durch Kreuzberg zur Jannowitzbrücke. Ab dort sollte es weiter über den Strausberger Platz zur Frankfurter Allee und zum Ostkreuz gehen. Einige Teilnehmer trugen Plakate mit Slogans wie „Save Mauerpark“, „Ich tanze für Bier“ oder „Für die Liebe auf die Straße“.
Parade verläuft friedliche - Kleinere Staus am Rande der Demo
„Es hat sich eine neue Mauer gebildet, bei vielen Leuten im Kopf. Diese wollen wir einreißen“, erklärte Jens Schwan, Sprecher der Demonstration. Wenn Parteien wie die AfD versprächen, die Wende vollenden zu wollen, dann habe das nichts mit der friedlichen Revolution von 1989 zu tun. „Damals ging es um Demokratie und Freiheit - heute um Spaltung“.
„Bis jetzt ist alles friedlich verlaufen. Nur für den Autoverkehr gibt es entlang der Demo-Route immer wieder kleinere Verzögerungen“, sagte eine Polizeisprecherin am Samstagnachmittag. Zum Abschluss wollten sich die Raver um 21.30 Uhr auf dem Markgrafendamm Ecke Alt-Stralau zu einer Kundgebung treffen. (dpa)
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