Sehenswürdigkeiten wie das Schloss in Charlottenburg wurden jahrelang umgebaut und waren teilweise geschlossen. Das schlägt sich auf die Besucherzahlen nieder. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verwalten rund 30 prunkvolle Häuser, darunter die Schlösser in Charlottenburg, in Grunewald oder das berühmte Sanssouci im benachbartem Potsdam.
Das Schloss Charlottenburg wird bis 2018 umgebaut. Gäste bleiben aus.
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2010 und 2012 lagen die Besucherzahlen für alle Schlösser und Gärten noch bei zwei Millionen im Jahr. Seit 2013 gehen sie kontinuierlich zurück. Im Vorjahr kamen nur noch 1,6 Millionen Besucher.
Die Stiftung reagiert jetzt und schließt ab 2018 alle Häuser eine halbe Stunde früher. Ein Sprecher der Stiftung nennt einen weiteren Grund: „Am späten Nachmittag nutzen die Besucher die Museen nicht, die kommen am Vormittag oder am frühen Nachmittag.“ Die Häuser werden mit öffentlichem Geld getragen und damit wolle man vertrauensvoll umgehen.
Das Jagdschloss Grunewald hat bald um 17 Uhr den letzten Einlass.
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Heißt: Die Berliner Schlösser in Charlottenburg, Niederschönhausen oder Grunewald werden in der Saison (April bis Oktober) schon um 17.30 Uhr schließen, das Schloss auf der Pfaueninsel schon um 17 Uhr. Selbst die Häuser im beliebten Park Sanssouci machen künftig schon um 17.30 Uhr die Pforten dicht – und das, obwohl dort die Besucher auch bis in den Abend kommen.
Ein Gerücht macht inzwischen die Runde: Mit den verkürzten Öffnungszeiten sollen Kosten für Mitarbeiter und Betrieb gespart werden. Dieses Gerücht weist die Stiftung zurück. Aber: Das Personal in den Schlössern wurde schon vor Jahren in eine Servicegesellschaft ausgliedert. Ein Mitarbeiter packt aus: „Wenn die Öffnungszeiten verkürzt werden, arbeiten wir weniger und bekommen weniger Geld.“
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