47 Jahre alte Doku

„Zu früh für eine Schrankwand!“ Kurzer DDR-Film zeigt, wie es der Jugend ging

Eine wiederentdeckte Defa-Doku von 1979 zeigt den Alltag von Jugendlichen in Ost-Berlin – mit spannenden Themen und Diskussionen.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 6 Min
Jugendliche zu DDR-Zeiten setzten sich noch mit anderen Dingen auseinander als die Jugend heute. Hier: Eine Schülerin während des Unterrichts im Fach Einführung in die sozialistische Produktion im VEB Fahrradwerk Neukirch.

Jugendliche zu DDR-Zeiten setzten sich noch mit anderen Dingen auseinander als die Jugend heute. Hier: Eine Schülerin während des Unterrichts im Fach Einführung in die sozialistische Produktion im VEB Fahrradwerk Neukirch.

© Ulrich Hässler/imago

Die Defa schuf zu DDR-Zeiten unzählige Filme – von Märchen wie „Das Feuerzeug“ über Jugendfilme wie „Sieben Sommersprossen“ bis hin zu ernsthaften Produktionen wie „Fünf Patronenhülsen“. Doch nicht nur Spielfilme standen bei der Filmgesellschaft der DDR auf dem Programm. Auch Dokumentationen wurden produziert. Sie hielten damals den Alltag in der DDR fest – und sind heute ein spannendes historisches Zeugnis über das Leben der Menschen. Eine Kurzdoku machte die Defa jetzt wieder öffentlich. Hier ist zu sehen, wie es Jugendlichen zu DDR-Zeiten erging. Damals wurde nicht um Smartphones gestritten. Sondern um Schrankwände!

Berliner Kurier

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein BK+ Abo?

*