Das Unglück geschah, weil ein Pfleger furchtbar schlampte. Die Tier-Fans im Zoo sind entsetzt, trauern.
Die Raubkatzen-Babys waren so niedlich. Und nach dem Tod von Eisbär Knut († 4) die neue Attraktion. „Eines der Kleinen hatte ein süßes Schlapp-Ohr“, sagt Gabriele D. (53) aus Spandau am Löwengehege. Genau hier ist es passiert:
Ein Pfleger öffnete den falschen Schieber zwischen den Käfigen, Löwe Paule gelangte ungehindert zu den Babys von Vater Aru und Mutter Aketi. „In Sekundenschnelle tötete er die Jungtiere“, sagt Kurator Heiner Klös. Das Unglücksdrama sei ein „menschlicher Fehler“ des Pflegers gewesen, er habe „gepennt“.
Ein Kollege konnte nur durch einen Sprung über einen Zaun zu den Schaltern für die Schieber verhindern, dass die erwachsenen Tiere aufeinander losgingen. Für Löwe Paule hat die Attacke keine Folgen, gegen den Pfusch-Pfleger läuft ein Disziplinarverfahren. Der Tierschutzbund bemängelt, dass es im Gehege keine Sicherheits-Schleuse gibt.
MOW
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