Sorgt Angela Merkel für einen Panda-Oscar? Der Staatsakt für Zoo-Pandas (5. Juli 2017) gilt als preisverdächtig.
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„The Winner is“ ... Um 14 Uhr geht die Gewinner-Gala los. Über 300.000 Panda-Fans aus aller Welt hatten im Internet bis Januar abgestimmt, wer die Panda-Oscars in Gold, Silber und Bronze erhalten soll. Dass der Zoo sie verteilen darf, zu den Favoriten gehört, verdankt er dem weltweiten Interesse an seinen Panda-Stars Meng Meng (4) und Jiao Qing (7).
„Beliebtester Panda außerhalb Chinas“
Allein ihre Ankunft im Sommer 2017 war preiswürdig. Der Staatsakt mit Kanzlerin Angela Merkel und Chinas Staatspräsident Xi Jinping könnte in der Kategorie „Panda-Moment des Jahres“ gewinnen.
Das Logo der offiziellen Zeremonie am 8. Februar.
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Um den Titel „Beliebtester Panda außerhalb Chinas“ kämpfen zehn Bären. Auch Meng Meng ist dabei. Allein ihr Rückwärtsgang wäre einen Panda-Oscar wert. Auch ihre fast zehn Millionen Euro teure Villa gehört als „schönste Anlage“ zu den Preisanwärtern, genau wie eine RBB-Doku über Jiao Qing und Meng Meng.
Award soll zum Schutz der Bären beitragen
Den Award gibt es auch für Menschen. Für Forscher oder Zoo-Chefs wie Andreas Knieriem. Er könnte Donnerstag als „Panda-Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet werden. „Wir fühlen uns schon geehrt, dass Berlin in fünf Kategorien nominiert ist“, sagt er. Seit 2012 wird der Panda-Oscar verliehen. Die Idee stammt vom Belgier Jeroen Jacobs. Der Tier-Fotograf wurde von China zum Panda-Botschafter berufen, gründete die „Giant Panda Global“-Gesellschaft.
„Mit dem Award möchten wir weltweit auf die Bedrohung der Pandas aufmerksam machen und so auch für ihren Schutz werben“, sagt Jacobs. Die Existenz der Bären ist gefährdet. Knapp 2000 Pandas leben in freier Wildbahn.
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