Unterlassungsklage gegen Veranstalter
Präsentiert wird das Musical von dem bayrischen Konzertveranstalter Oliver Forster und seiner Firma Cofo. Forster wurde nun von Jacksons Nachlassverwalter auf Unterlassung verklagt. Zu denen, die das Stück verhindern wollen, gehört Jackos langjähriger Manager John Branca. Die Erben reichten eine Klage beim Landgericht München ein.
Der Zoff begann vor einem Jahr. Die Nachlassverwalter erklärten, dass es nicht reichen würde, wenn die Musical-Macher die Nutzung der Michael-Jackson-Hits nur über die Gema abrechnen würden. Die Gema ist die deutsche Gesellschaft, die die Urheberrechte von Künstlern vertritt und für Sänger und Bands kassiert, wenn deren Songs öffentlicher aufgeführt werden – zum Beispiel im Radio.
Erben planen ebenfalls Musical
Die Anwälte der Jacko-Erben pochen gegenüber dem Musical-Machern darauf, dass Cofo die Lizenzgebühren nicht nur an die Gema, sondern auch direkt an die Nachfahren des Stars zahlen muss. Denn „Beat It“ spiele nicht nur die Hits von Michael Jackson, sondern erzähle auch seine Lebensgeschichte. Cofo erklärt, bereit gewesen zu sein, auch an die Erben zu zahlen. Nur hätte man sich am Ende nicht einigen können.
Warum der Streit eskaliert? Jackos Erben planen wohl ebenfalls ein Jackson-Musical, das sie 2020 aufführen und mit dem sie auf Tour gehen wollen. „Beat It!“ soll bis zum 2. September in Berlin laufen – und geht danach auf Tour.
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