Zitadelle Spandau

Feine Sahne Fischfilet: „Es war ein friedliches, harmonisches Fest”

Punk-Band weist Vorwürfe zu Verstößen zurück.

BK
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Jan „Monchi“ Gorkow, Sänger von Feine Sahne Fischfilet, bei einem Konzert in der Zitadelle Spandau.

Jan „Monchi“ Gorkow, Sänger von Feine Sahne Fischfilet, bei einem Konzert in der Zitadelle Spandau.

© Christoph Soeder/dpa 

In einer Antwort auf eine Große Anfrage der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hatte das Bezirksamt Berlin Spandau zuvor mehrere Verstöße aufgeführt, die während des Konzerts festgestellt worden seien. Unter anderem sei vor dem Konzert der umstrittenen Band aus Mecklenburg-Vorpommern eine „ausdrücklich nicht genehmigte” politische Veranstaltung durchgeführt worden. Auch seien aus der Besuchermenge heraus Bengalische Feuer und ein Rauchwerfer eingesetzt worden, teilte das Büro des Spandauer Kultur-Bezirksstadtrates Gerhard Hanke (CDU) mit. Vor der Bühne wurde demnach Alkohol in Glasflaschen ausgegeben.

Einsatz von Pyrotechnik räumte Feine Sahne Fischfilet ein

„Diese Behauptung ist falsch!”, heißt es in der Erwiderung der Band zu den Glasflaschen. „Jeder, der in den letzten Jahren mal ein Konzert von uns besucht hat, weiß, dass wir während unseres Auftritts gerne ab und an 0,33-Liter-Plastikflaschen, wie sie bei jedem Discounter zu kaufen sind, ins Publikum geben.”

Den Einsatz von Pyrotechnik räumte Feine Sahne Fischfilet ein. Dieser sei jedoch bei den zuständigen Stellen angemeldet und von diesen genehmigt worden. Hankes Büro hatte angekündigt, der Konzertveranstalter werde für Konzerte auf der Zitadelle Spandau künftig nicht mehr zugelassen. (dpa)

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