Das Ganze hat einen doppelten Boden. Denn in dem Musical geht es zum einen um das Luftfahrzeug namens „Hindenburg“, das 1937 dramatisch in Flammen aufging. Die Bilder aus New York gingen damals um die Welt, 36 Menschen verloren ihr Leben. Gleichzeitig dreht es sich um die Biografie des Grafen Ferdinand von Zeppelin (1838 bis 1917). Er gab dem Luftschiff Namen. Siegel hat für ihn eine Affinität.
Mit Opernchor und 18 Interpreten
Das Musical entstand zusammen mit dem Wiesbadener Autoren Hans Dieter Schreeb. Siegel sagt über das Stück: „Es ist melodiös, auch dramatisch, es endet mit einem Requiem. Es ist ein großes Stück mit Opernchor und 18 Interpreten.“
„Ich habe fast ein Jahr daran gearbeitet“
Der Komponist und Produzent hat über Jahre Künstler wie Gildo Horn, Peter Alexander, Udo Jürgens und Nicole (Grand Prix-Siegerin von 1982) begleitet. Heute möchte er sich nicht mehr zum Grand Prix äußern. „Zeppelin“ ist sein drittes Musical, für das er ziemlich viel geackert hat. „Ich habe fast ein Jahr daran gearbeitet, den ganzen Sommer komponiert, wochenlang im Studio produziert.“
Doch wie kam Siegel auf Idee? Er hatte eine Dokumentation über das Feuer-Drama gesehen und setzt das Thema daraufhin innerhalb von 16 Monaten um. Vor der Premiere am Montag Abend ist er ziemlich aufgeregt, da er im Wintergarten alte Weggefährten wie Dagmar Frederic, Anna Maria Kaufmann oder Udo Walz wiedersehen wird. Begleitet wird er von seiner Tochter Giulia. Für die Veranstaltung gibt noch Karten an der Abendkasse (24 Euro).
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