Ein Rundum-Videobild mit 9200 Sternen in der großen Kuppel, abklappbare bequeme Sitze und allerneueste digitale Technik. Mehr als 13 Millionen Euro hat der Umbau gekostet (der KURIER berichtete). Planetariums-Chef Tim Florian Horn stellte stolz die Neuheiten vor. Dazu gehört die erste 360-Grad-Projektion „Sterne über Berlin“, die an klangvolle Namen wie Alexander Humboldt, Albert Einstein und Gottfried Galle erinnert. Letzterer entdeckte von Berlin aus 1846 den Planeten Neptun.
In der „Sternstunde“ fliegen die Zuschauer durch Berlin und hinaus in den Weltraum, vorbei an Sternbildern, deren Namen mit skurrilen Geschichten über Liebe und Leid verknüpft sind. Horn nennt sie augenzwinkernd als „RTL der Antike“. Es geht nicht nur in die unendliche Weite des Alls.
Bei „Rätsel des Lebens“ fährt die Kamera ins Innere eines Blattes. Man ist live dabei, wie die Zellen ackern, bis zu den kleinsten Bausteinen im Zellkern. Familien und Kinder werden viel Spaß mit Lars, dem kleinen Eisbär haben. Die Kleinen erfahren, warum er keine Ohren hat und ihm immer so warm ist. Oder sie entscheiden sich für „Der Regenbogenfisch und seine Freunde“. Er vermittelt ihnen, wie die Farben des Regenbogens entstehen und viele andere kleine Wunder.
Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt sechs Euro. Musik- und Unterhaltungsshows kosten 9,50/7,50 Euro. Infos unter www.planetarium.berlin
BACH
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