Younis al-Mauretani

Terror-Scheich wollte Reichstag wegbomben

Ein brisantes Al-Kaida-Dokument schreckt nun die deutschen Sicherheitsbehörden auf. Danach plante Osama bin Ladens Terror-Scheich Younis al-Mauretani Anschläge auf Deutschland – wohl auch auf den Reichstag.

BK
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Mit Maschinenpistole: Einer der Polizeibeamten, die im Herbst 2010 den wegen Terror-Drohungen gesperrten Reichstag bewachen.

Mit Maschinenpistole: Einer der Polizeibeamten, die im Herbst 2010 den wegen Terror-Drohungen gesperrten Reichstag bewachen.

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Das Dokument fanden US-Elite-Soldaten in den Hinterlassenschaften von Osama bin Laden, als sie den Terror-Fürsten am 2. Mai in seinem Versteck in Pakistan erschossen. Das Magazin „Stern“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass es in diesem Papier um den Aufbau spezieller Al-Kaida-Gruppen ging, die Anschläge gegen die europäische Wirtschaft planten. Ausdrücklich wird in dem Dokument auch Deutschland als Anschlagsziel genannt. Dies wurde dem „Stern“ von verschiedenen Sicherheitsbehörden bestätigt.

Ausgebrütet wurde das Ganze von Younis al-Mauretani. Laut Aussagen von zwei im Herbst 2010 festgenommenen deutschen Al-Kaida-Anhängern plante der Terror-Scheich etwas so Schreckliches, da käme „nicht mal der Teufel drauf“.

Ein Bombenanschlag auf den Reichstag: Viel spricht dafür, dass dies Terror-Scheich al-Mauretani, der sogenannte „Außenminister der Al-Kaida“, vor hatte. Bereits im vergangenen November bekamen die deutschen Sicherheitsbehörden Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge. Daraufhin ließ der damalige Innenminister Thomas de Maizière unter anderem den Reichstag für Besucher sperren. Der Dokumenten-Fund belegt: Die geplanten Anschläge auf Deutschland hatte sich der Terror-Scheich von bin Laden absegnen lassen.

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