Brücken-Abriss

Wuhlheide-Wut: Anwohner gehen bei Entschädigung leer aus

Anwohner der Wuhlheide-Brücke in Berlin fühlen sich betrogen: Trotz Lärm, Staub und Chaos gab es keine Entschädigung. Drei Meter entscheiden über Geld oder nicht.

Foto von Autor/Autorin: Stefan Henseke
Lesezeit 4 Min
Cornelia Pofahl (66) und Michael Kückelhahn (65) wohnen im Haus An der Wuhlheide 22. Direkt an der Brücke An der  Wuhlheide, für deren Abriss sie aber im Gegensatz zu vielen anderen Nachbarn keine Lärmentschädigung erhielten

Cornelia Pofahl (66) und Michael Kückelhahn (65) wohnen im Haus An der Wuhlheide 22. Direkt an der Brücke An der  Wuhlheide, für deren Abriss sie aber im Gegensatz zu vielen anderen Nachbarn keine Lärmentschädigung erhielten

© Lauryn Zoe Hinsch

Im Mai vergangenen Jahres ließ die marode Wuhlheide-Brücke den Verkehr in Berlin-Köpenick komplett kollabieren. Das Bauwerk drohte einzustürzen, mehrere Straßen wurden komplett gesperrt. Der Abriss der Brücke wurde dann zur Zumutung für die umliegenden Anwohner. Lärm, Schmutz, Chaos. Der Senat versprach eine Entschädigung für die Betroffenen. Doch der Glaser Michael Kückelhahn und seine Frau, die direkt an der Brücke wohnen, gingen leer aus.

Berliner Kurier

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