WM 2026

WM-Aus wird in Südkorea zur Staatsaffäre, Klinsi-Akte neu aufgerollt

Südkoreas Staatspräsident kündigte eine Untersuchungskommission gegen den Fußballverband an. Im Visier ist dabei der Boss, ihm wird Vetternwirtschaft vorgeworfen.

Foto von Autor/Autorin: Wolfgang Heise
Lesezeit 3 Min
Herthas Ex-Coach Jürgen Klinsmann war für ein Jahr ziemlich erfolgloser Nationaltrainer Südkoreas. Nach dem jetzigen WM-Aus gibt es staatliche Untersuchungen gegen Südkoreas Verbandsboss.

Herthas Ex-Coach Jürgen Klinsmann war für ein Jahr ziemlich erfolgloser Nationaltrainer Südkoreas. Nach dem jetzigen WM-Aus gibt es staatliche Untersuchungen gegen Südkoreas Verbandsboss.

© IMAGO/Sebastian Frej

Staatskrise nach WM-Aus! Südkorea ist bei der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Jetzt hat der Staatspräsident des asiatischen Landes die Nase voll und geht in Vollangriff gegen den umstrittenen Fußballboss des südkoreanischen Verbandes. Das ist in dem Land kein Politiker-Spektakel, sondern viel mehr. Der Staatschef kündigt umfassende staatliche Untersuchungen an. Es geht um Seilschaften im Verband. Auch die Akte Jürgen Klinsmann (61) wird neu aufgerollt. Der Ex-Bundestrainer und erfolglose ehemalige Hertha-Teilzeit-Coach war von 2023 bis 2024 als Nationalcoach Südkoreas gescheitert.

Berliner Kurier

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