Die DDR war eine sozialistische Wartegemeinschaft. Man musste auf ein Auto warten (mehr als 10 Jahre), man musste auf eine Wohnung warten. Bildete sich vor einem Laden eine Schlange, stellte man sich erst mal dazu – auch wenn man nicht wusste, was es gab. Aber das, was es gab, konnte man schon irgendwie gebrauchen. Nur mit einem konnte man das Warten umgehen: mit D-Mark. Im Intershop (für die kleinen Dinge) oder per Genex-Katalog für die großen Wünsche. Vom teuren Fertigteilhaus über das Auto bis zum Segelboot. Was das damals kostete.
So sahen die Genex-Kataloge „Geschenke in die DDR“ aus.
© Stefan Henseke, Montage: STH/KI/Berliner KURIER
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