Vergleich DDR mit BRD

So viel Netto blieb DDR-Bürgern wirklich vom Brutto

Wie viel Geld kam in der DDR wirklich bei den Werktätigen an? Lohnsteuer, Abzüge, Zuschläge – der große Vergleich zu heute.

Foto von Autor/Autorin: Stefan Henseke
Lesezeit 4 Min
Eine Arbeiterin poliert ein Maschinenteil im VEB Schwermaschinenbau Karl Liebknecht in Magdeburg.  Schichtarbeiter profitierten damals von meist steuerfreien Schicht- und Nachtzuschlägen.

Eine Arbeiterin poliert ein Maschinenteil im VEB Schwermaschinenbau Karl Liebknecht in Magdeburg. Schichtarbeiter profitierten damals von meist steuerfreien Schicht- und Nachtzuschlägen.

© Pemax/imago

Die DDR war das Land der Arbeiter und Bauern, so hieß es offiziell. Arbeit war nicht nur ein Recht, sondern Pflicht. Ende 1989 gab es in der DDR rund 8,55 Millionen Berufstätige – enorm für ein Land mit nur gut 16 Millionen Einwohnern. Der durchschnittliche Bruttolohn lag damals bei 1300 Mark der DDR. Doch wie viel kam davon bei den Werktätigen wirklich an, wie viel netto vom Brutto gab es in der DDR?

Berliner Kurier

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