Willkommen zurück, Rowdy!

Andreas Lorenz
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Wenn sich Patrick "Patty" Ebert sein Leben in 10 bis 15 Jahren mal im Rückspiegel ansieht, denkt er hoffentlich an diese Wochen zu Beginn des Jahres 2011 zurück. Denn vielleicht haben wir gestern in Aachen endlich den wirklichen Karrierestart des "U 21"-Europameisters erlebt, der bei Hertha bisher nur die Rolle des ewig schlampigen Talents spielte. Der immer noch nicht 24-Jährige ist auf seine Weise Sinnbild des Vereins geworden. Riesiges Potenzial, unglaubliche Sehnsucht nach Erfolg - aber wenn es wirklich wichtig wird, geht immer alles schief. Wie bei seinen Eskapaden, wie beim Kreuzbandriss vor der Saison. Seitdem, seien wir doch mal ehrlich, haben wir auf den genialen Filou gewartet. Nicht, weil er uns so doll versprochen hat, den Filou gar nicht mehr zu kennen. Sondern weil Patty zu den ganz besonderen Spielern gehört. In Liga 2 sowieso. Und, wenn alles gut geht und gut bleibt - man wird doch träumen dürfen - auch in der Bundesliga. Hertha hat Raffael und Ramos, Raketen-Ruka und Volldampf-Lasogga - ein erwachsener Patty könnte das noch viel besser machen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass jeder Hertha-Fan, der in 10 bis 15 Jahren in den Rückspiegel schauen wird, nur noch die Stärken des Patty Ebert sieht!------------------------------Zitat: "Karriere mit Happyend im Rückspiegel?"

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