Willkommen auf der Titanic!

Peter Ehrenberg
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Die Wahrnehmung war vielleicht auf Grund des glücklichen Wahlausgangs getrübt.Wie sonst konnte sich Angela Merkel hinstellen und von einem "überzeugenden Signal" sprechen?Anschließend feierte sie mit Koalitionspartner und Vizekanzler Guido Westerwelle fröhlich beim Berliner Hessen-Fest, als wäre vorher nichts gewesen: keine 44 Abweichler in den eigenen Reihen, kein Debakel ohnegleichen, kein beschädigter Präsident. Merkel wird das Problem wieder aussitzen mit ihrer komplett zerstrittenen und teilweise inkompetenten Mannschaft. Diese Koalition erinnert an die Titanic, die ungebremst in ihr Verderben fährt. Der einzige Unterschied: Auf der Titanic hat wenigstens jemand versucht, das Steuer herumzureißen. Merkel macht es nicht - und keiner nimmt es ihr aus der Hand. Aus ihrer aktuellen Mannschaft traut sich niemand, und der erneut als "Leichtmatrose" verspottete Westerwelle kann es nicht. Nein, die Regierungs-Crew schippert jetzt fröhlich in den eigenen Untergang. Die interessante Frage ist, was für diese Koalition am Ende der Eisberg sein wird.------------------------------Zitat: "Fröhlich schippert die Crew in den Untergang"

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