Am Neujahrstag ging Dana Rackow zu McDonald’s in Blumberg: „Kaum aus dem Auto ausgestiegen, lief mir das Dackelchen entgegen. Er wirkte sehr verwirrt, kam mit rein in die Gaststätte, aus der ihn das Personal gleich wieder vertrieb.“ Plötzlich war das Tier weg.
Nach dem Essen fuhr Dana Rackow langsam die Straße entlang, entdeckte den Dackel-Mix regungslos auf dem Seitenstreifen. „Das war ganz furchtbar, so schlimm“, erinnert sie sich mit zitternder Stimme. „Ich dachte, er wäre tot.“
Aber als sie sich zu Fuß näherte, hob er den Kopf, schaute sie an. „Ich habe ihn vorsichtig gestreichelt, dann aufgehoben, ins Auto gelegt.“ Ab in die Tierklinik, wo die Pfote geröntgt wurde. Dana Rackow erleichtert: „Nichts gebrochen. Eine Kralle ist ausgerissen, er hat eine Schramme überm Auge.“ Und jetzt, wo Dana ihn gerettet hat, bekam er von ihr auch einen Namen: Willi nennt sie ihn liebevoll.
Auf etwa 7 bis 10 Jahre alt schätzt ihn die erfahrene tiermedizinische Fachangestellte. „Das Tier mit den typischen Dackelbeinen und einem langen Körperbau hat schon ein paar weiße Haare an der Schnauze. Außerdem zeigt Willi ein wenig die Zunge.“
Unwahrscheinlich, dass das ohrenbetäubende Knallergetöse der Silvesternacht Willi aus seinem Zuhause fliehen ließ. Wurde er von gemeinen Leuten, die ihn zu Weihnachten kauften und nun nicht mehr wollten, brutal entsorgt? Das wollen Dana Rackow und der KURIER jetzt wissen.
Deshalb – wer etwas über Willi weiß: bitte per Mail melden unter Post@berliner-kurier.de
DÜBB
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