Im Wildfreigehege Wildenburg: Leiterin Luise Reis (links) und Tierpflegerin Gabi Hefner umsorgen die Welpen.
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Insgesamt sechs Wolfskinder werden hier zurzeit aufgezogen.
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Die kuschelbedürftigen Jungtiere...
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...bekommen ihre Welpenmilch per Fläschchen...
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...und viel menschliche Nähe.
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Durch die Handaufzucht sollen sich die Kleinen an die Menschen gewöhnen und später keine Scheu haben.
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Einer der Welpen in den Händen von Wolfsexperte Runar Ness
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Schlafenszeit: Die Welpen kuscheln in einem abgesperrten Bereich auf Matratzen.
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In ein paar Monaten werden sie zu einem Rudel herangewachsen sein. Vier von ihnen ziehen dann in ein neues Wolfsgehege, das zum Start des Nationalparks Hunsrück-Hochwald an Pfingsten eröffnet wurde.
„Der europäische Wolf gehört in unsere Wälder hier und wird auch eines Tages wiederkommen“, sagt Reis. „Wir wollen zeigen, dass der Wolf keine reißerische Bestie ist.“ Der letzte Hunsrücker Wolf soll vor rund 135 Jahren erschossen worden sein. Bundesweit soll es jetzt wieder rund 30 Wolfsrudel mit rund 300 Tieren geben.
Bis zum Einzug der Wolfskinder ins Gehege ist es noch viel Arbeit. Die keine vier Wochen alten Neuankömmlinge werden rund um die Uhr betreut. „Es ist wie bei Menschenmüttern mit Sechslingen: Anstrengend, nervenaufreibend und absolut glückbringend“, sagt Reis, die nachts mit den Welpen zusammen in einem abgesperrten Bereich auf Matratzen schläft. „Die Wölfe liegen kreuz und quer auf einem herum.“
Die Nähe und die Handaufzucht haben ihren Sinn: „Wir wollen die Welpen über den engen Kontakt an die Menschen gewöhnen. Damit sie später keine Scheu haben und stressfrei leben können.“ dpa
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