„Aus den Augen verloren haben wir uns nie. So groß ist die Fußball-Welt nicht“, meint Prömel und ergänzt: „Mir war klar, dass es einige von uns schaffen würden. Dass wir jetzt alle drei in einem Team sind, ist schon lustig.“
„Natürlich wollten wir alle Profi werden“, sagt Mees. Nur dass man dazu auf Wanderschaft gehen müsste, „war uns nicht so bewusst“, gibt Unions Linksaußen zu.
SMS an Nagelsmann
Eigentlich könnten sie ihrem damaligen Coach Julian Nagelsmann eine SMS schreiben, die nur aus dem Wort „Ätsch“ bestehen müsste. Der heutige Bundesligatrainer der TSG hatte immer gepredigt, wenn es einer oder zwei bis in den DFL-Bereich schaffen, wäre das ein sehr guter Schnitt. Nun tummeln sich allein gleich drei in Köpenick.
„Wir hatten Erfolg, das hat uns zusammengeschweißt“, so Prömel, der sozusagen der Vorreiter bei Union für seine Kollegen wurde. Wie damals übrigens auch in der Penne zu TSG-Zeiten: „Ich hatte schon mein Abi, habe Nicolai immer Nachhilfe in Mathe gegeben vor den Abiturprüfungen.“
Wie auf Klassenfahrt
Für die drei Köpenicker hat das Ganze nun ein bisschen was von Klassenfahrt. Da wird fleißig gewitzelt. „Man hat sich immer gefreut, wenn man sich bei Spielen getroffen hat. Da konnte man Trikots tauschen“, pflichtet Rapp ihm bei. Schon vor seinem Wechsel von Aue zu Union hatte er also mit Grischas Leibchen und dem Dress von Mees eine eiserne Spielausrüstung in seiner Sammlung.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com